Die Presse über Mößner Fahrzeugbau
Auto & Motor aus dem Stuttgarter Wochenblatt

Schon von weiter Ferne kündigt ein riesiger Schornstein die Oldtimerwerkstatt am Ortsrand von Winnenden an. Ein origineller, aber historisch passender Platz, in dem Florian Mößner edle Karossen aus vergangenen Zeiten repariert und auch selbst zusammenbaut.
Man kommt sich in der hoch aufragenden Ziegelei aus demJahr 1926 vor wie in einer kleinen Bahnhofshalle oder Kirche. Sakrale Stimmung und nostalgisches Heiligs- Blechle-Flair in Form eines knallroten Maserati, eines Ford F 100 Pick-ups, eines Ford Modell A und einem riesigen 27-Liter-Power-Motor für einen Packard-Rennwagen – ein Tempel für Oldtimer-Enthusiasten.
Florian Mößner ist hier quasi Alleinunterhalter – ein Einmannbetriebim 300 m2 großen Backsteinbau. „Ich war 14 Jahre lang Rennmechaniker“, erklärt er, „da hab’ ich einiges gelernt.“ Nur die Karosserien der Schmuckstücke lässt er in einem Betrieb in Kornwestheim fertigen. Und wenn es mal etwas Schweres wie den Packard-Panzermotor zu heben gibt, bekommt er Schützenhilfe – vom Reifenhändler oder Gerüstbauer aus der Nachbarschaft. Seine Kundschaft kommt mittlerweile nicht nur aus Deutschland, auch aus der benachbarten Schweiz und aus Österreich pilgern die Oldtimerfans mit ihren historischen Fahrzeugen in die Ziegeleistraße 25 a nach Winnenden. „Manch einer kauft sich günstig einen Oldtimer“, plaudert Mößner aus dem Nähkästchen, „und fällt dann aus allen Wolken, wenn er erfährt, dass die Reparatur das Zwei- bis Dreifache kostet.“ Aber er baut auch Oldtimer von Grund auf wieder zusammen.
Eines seiner Schmuckstücke war ein Mercedes W 111, an dem er 1200 Stunden herumgebastelt hat. Die alte Ziegelei, in der einst eine alte Dampfmaschine für mächtig viel Ruß an den Wänden gesorgt und die Mößner wochenlang restauriert hat, wird aber bald abgerissen. Für Mößner eine Vertreibung aus dem Paradies: „Es steht fast alles schon auf Paletten. Ein neues Domizil hab’ ich noch nicht.“ Wenn alle Stricke reißen, hat ein Freund aus München noch ein Plätzchen für seine Werkstatt. Ob er dann allerdings noch hier in der Region ist, steht zu bezweifeln.
Quelle: Helmut Winkler | Stuttgarter Wochenblatt GmbH
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Chromjuwelen Titelstory

Chromjuwel: 1965 Mercedes-Benz W111 560SEC
Der Kunstgriff, mit dem man Fahrzeugen mittels Implantat eines kräftigeren Motors zu mehr Leistung verhilft, wird Engine Swap genannt. Zumeist handelt es sich um Modelle, die von Natur aus schon selbstbewusster auftreten, wie z.B. leichte Muscle-Cars oder klassische JDM-Sportler, denen Dank Spenderherz zu brachialer Leistung verholfen wird. Dass es kein trivialer Umbau ist, besonders wenn man artfremde Antriebsstränge verpflanzt, wissen wir aus eigener Erfahrung zu Genüge.
Dass es aber auch deutlich dezenter und kultivierter geht, hat gerade Florian Mößner mit seiner Edelschmiede Mößner Fahrzeugbau bewiesen. Basis war ein 1965 Mercedes-Benz W111 250 SEC, Spender für die Technik ein 1989 Mercedes-Benz W126 560 SEC. Erschaffen hat Florian Mößner in über 1000 Arbeitsstunden (Juli 2009 - Juli 2010) einen Wagen, den man einen "Sleeper" nennt. Einen Wolf im Schafspelz, dem man auf dem ersten Blick seine Leistung nicht ansieht.
Dass Florian Mößner genau weiss, was er tut, wird spätestens klar, wenn man einen Blick in die Liste der Modifikationen wirft:
* Der Mercedes-Benz W126 560SEC Spendermotor wurde umgebaut. Die ursprüngliche KE-Jetronic wich dem Vorgängermodell. Dank der KA-Jetronic mit Transitor Zündanlage leistet das Aggregat jetzt laut Prüfstand 300 PS bei 5450 U/min. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h.
* Geschaltet wird über ein Viergang-Automatikgetriebe. Im Heck des Fahrzeuges arbeitet eine verstärkte und gesperrte Hinterachse aus einem 6,3 Liter Mercedes-Benz W108/W109 (Differenzial mit Sperre vom 6,3 Liter, Achsrohre vom 3,5 Liter). Die Bremsanlage an der Vorderachse stammt vom 6,3 Liter Mercedes-Benz W108/109. Geändert werden musste nicht nur die Kardanwelle, sondern auch der Kardanwellentunnel.
* Fahrwerk (Dämpfer und Federn): H&R. Felgen und Reifen: VA 6x14 mit 205/75 R14, HA 7X14 mit 225/70 R14.
* Umbau der Instrumente Tacho und Drehzahlmesser von Mechanisch auf Elektronik, inklusive Druck neuer Ziffernblätter.
* Sonderanfertigungen: Abgaskrümmer, Wärmeleitbleche, Abgasanlage, Luftfilterkasten mit Ansaugschläuchen, Lufteinlässe in der Karosse, alle Kühler mit Lüfter, etc.
Kurzum: German Engineering par execellence. Das Fahrzeug hat TÜV (H-Zulassung) und läuft in der Schweiz. Was uns aber am meisten freut, das ist die Tatsache, dass es sich bei diesem Klassiker um ein echtes "Chromjuwel" handelt. Denn der Besitzer des Mercedes-Benz W111, ein Chromjuwelen-Mitglied, wurde aufgrund eines Chromjuwelen.com-Artikels auf Florian Mößner aufmerksam. Schnell wurde man sich einig, und Florian Mößner wurde mit dem Umbau beauftragt.
>>> Hier der Link zur Seite bei chromjuwelen.comGeschrieben von: Ralf Becker/www.chromjuwelen.com
Bildergalerie:
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LIQUI MOLY Fotoshooting Jahreskalender 2010

Zum vierten Mal bringt LIQUI MOLY, Spezialist für Motorenöle, Additive und Fahrzeugpflege, einen Kalender heraus, der für ausgewählte Kunden bestimmt ist. Wie in den Jahren zuvor gilt: Die Auflage ist begrenzt. Nicht nur deshalb ist das heiße Marketing-Instrument äußerst begehrt.
LIQUI MOLY setzt abermals auf ein Rezept, das so simpel ist wie von durchschlagendem Erfolg gekrönt: hübsche Frauen und sehenswerte Autos. Beides vereint gekonnt ästhetisch in Szene gesetzt. Doch das war es dann schon mit den Gemeinsamkeiten zu den Vorgängern. Mit Hardy Mutschler vertraute LIQUI MOLY dieses Jahr einem neuen Fotografen das Projekt an, der sich durch Autofotografie mit klassischen Fahrzeugen, darunter in der Regel Bewegtbilder, einen Namen gemacht hat. Die Produktion eines Erotikkalenders war für ihn ein lange gehegter Traum. An jedem der 13 Motive lässt sich ablesen mit wie viel Ehrgeiz, Kreativität und Hingabe Mutschler zu Werke ging. Ebenfalls neu: Die Ausgabe für 2010 setzt komplett auf Motive in Farbe.
Eine Woche lang posierten die vier Models Doro (29 Jahre), Valora (19), Ivi (25) und die 21-jährige Angie bei Mößner Fahrzeugbau in Winnenden in der Nähe von Stuttgart vor der Kamera. Kein Werkstatt-Kalender ohne Fahrzeuge. Blickfang neben den Damen bildeten amerikanische Oldtimer aus der Zeit der US-Muscle-Cars: ein 55-er Ford Pickup F 100, ein 67-er Ford Mustang Coupé, ein 69-er Dodge Coronet und ein Buick Riviera von 1970. Das Ergebnis: Ein wahrer Augenschmaus für Auto-Freunde und Anhänger sinnlicher Fotografie und für LIQUI MOLY ein Marketing-Instrument, das über 13 Monate seine Wirkung in Werkstatt und Handel entfaltet.
Eines hat die neueste Auflage mit den Vorgängern wieder gemein: Wer einen der Kalender gerne kaufen möchte, muss in die Röhre schauen. Denn die Anzahl ist streng begrenzt und auch im freien Handel ist kein Exemplar erhältlich. In den Genuss kommen wie bisher ausschließlich Firmenkunden. Kein Wunder also, dass sich Werkstätten und Handel schon auf Besuch von einem der inzwischen mehr als 100 Außendienstler von LIQUI MOLY freuen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei LIQUI MOLY und Hardy Mutschler für die Produktion des Jahreskalender 2010 in unserem Haus.
Informationen zu LIQUI MOLY finden Sie um Internet unter www.liqui-moly.de
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Pressemeldung & Bilder mit freundlicher Genehmigung von LIQUI MOLY
Mößner Fahrzeugbau in der MOTOR MANIACS
Kathedrale für Autofreaks - Winnenden vor den Toren Stuttgarts, Ziegeleistraße 25a, ein Backsteingebäude. Ein bisschen hat das rote Gemäuer etwas von einer Kirche. Mit seiner schmalen Fassade, der nach oben strebenden Bauweise und dem kleinen Turm in der Mitte könnte es gut ein kleines Gotteshaus sein.
Und tatsächlich ist das Gebäude, an dem seitlich ein mächtiger industrieller Anbau klebt und aus dem sich hinten ein riesiger Industrieschlot erhebt, für Oldtimer-Fans im Raum Stuttgart so etwas wie eine Kathedrale: In dem ehemaligen Kesselhaus der früheren Ziegelei nebst angrenzender Halle hat sich Florian Mößner mit seiner Werkstatt niedergelassen. Hier, unweit vom S-Bahnhof Winnenden, kümmert sich der Kfz-Meister, Handwerksbetriebswirt und Maschinenbautechniker um die Instandhaltung, Reparatur und Restauration von Oldtimern aller Art.
Den ganzen Bericht über Mößner Fahrzeugbau finden Sie hier als PDF zum herunterladen. [2.167 KB]
Das neue Magazin Motor Maniacs gibt es jetzt am Kiosk und online unter
www.motor-maniacs.de
Pressemeldung & Bilder mit freundlicher Genehmigung von MOTOR MANIACS
KUSTOM GARAGE Shooting
Die außergewöhnliche Werkstatt von Florian Mößner war wieder einmal das Ziel für Dirk Behlau. Dirk Behlau aka „The Pixeleye“, Jahrgang 1971, ist professioneller Designer und Fotograf aus Köln. Seit 1999 kreiert er mit seinem Designstudio „Pixeleye Interactive“ individuelle, hochklassige Lösungen für internationale Kunden.
Dirk fotografiert mit Vorliebe „Kool Lifestyle“: amerikanische Automobile der 30er bis 70er Jahre, klassische Pin-Ups voller Glamour, Rockstars und außergewöhnliche Menschen mit Attitude. Dirk fotografiert weltweit für internationale Publikationen und Marken.
Diese Photosession fand für das französische Kustom Magazin "KUSTOM GARAGE" statt. Das Ergebnis können Sie hier betrachten. [942 KB]
Dirk Behlau aka „The Pixeleye“ im Internet: www.pixeleye.de
Motor Klassik 06|2009
Zurück in die Werkstatt. Mechaniker Florian Mößner zündet das Triebwerk, einem Urknall gleich erwacht der V8 zum Leben. Und man wundert sich, dass die meterhohen Scheiben der Werkstatt dieser Druckwelle widerstehen. Im nächsten Moment verfällt die Maschine im Standgas in jenes unnachahmliche Grummeln, wie es nur hubraumstarke Achtzylinder hinbekommen. Originalitätsfans würde auf der Stelle der Schlag treffen.
Autor: Michael Schröder| Fotos: Hardy Mutschler | Motor Klassik 06/2009
Den ganzen Artikel finden Sie hier als PDF zum downloaden [2.651 KB]
Motor Klassik 01|2009
IN DIESE WERKSTATT würde man am liebsten sofort einziehen, wetten? Der Traum von einer gut ausgestatteten Halle mit Museums-Charakter in einem ehemaligen Fabrikgebäude im schwäbischen Winnenden gehört Florian Mößner. Der Kfz-Meister und Hobby-Rennfahrer hat sich unter anderem auf sämtliche Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie auf Teil- und Komplettrestaurationen spezialisiert. Nebenbei findet Mößner Zeit, um sein Gelände für eine Motor Klassik-Fotoproduktion zur Verfügung zu stellen und die komplette Crew (immerhin sieben Personen und ein Hund) mit Kaffee und Brezeln zu versorgen. Wir bedanken uns.
Autor: Michael Schröder| Fotos: Hardy Mutschler | Motor Klassik 01/2009
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VOX TV über Mössner Fahrzeugbau
Mit freundlicher Genehmigung von auto motor sport TV | VOX TV
Street Magazine 01|2008
Die bekannte Redewendung ,,Wie ein Phönix aus der Asche ..." für etwas, daschon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder erscheint, lässt sich natürlich auch auf Autos anwenden.
Autor: Kay A. Hindjens | Fotos: Adreas Becker | Street Magazine 01/2008
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Unsere Lieblingsspielzeuge
Stuttgarter Zeitung vom 13.10.2007
Ob Pick-up, Opel oder Rennporsche: wie sich Männer in Autos verlieben und ihnen lebenslang treu bleiben.
STUTTGART. Für Männer besteht das Angenehme am Erwachsenwerden darin, dass ihre Spielzeuge größer werden. Am beliebtesten sind Dinge mit vier Rädern und einer ordentlichen Beschleunigung. Drei Autofetischisten aus der Region Stuttgart reden über ihre Leidenschaft.
„Hot rods to hell“, heiße Karren auf dem Weg zur Hölle, lautet die düstere Botschaft an der Wand. Florians Mößners teuflische Schöpfung kauert 13 Zentimeter über dem Betonboden: zwei Tonnen amerikanischer Stahl, 52 Jahre alt und teerschwarz lackiert. Mößner öffnet den Altar und gibt den Blick frei auf den gewaltigen Motorblock. Über dem Achtzylinder schwebt ein Luftfilter in der Dimension einer Hochzeitstorte. Eine Zündschlüsseldrehung und das teure Superplus schießt literweise in die Vergaserbatterie. „Der Wagen hebt sich halt ein bisschen von der Norm ab“, kommentiert Mößner das sonore Wummern aus den fetten Auspuffrohren.
Schon mit sieben träumte Florian Mößner davon, einen Ford F 100 zu fahren, den lässigsten Pick-up aller Zeiten. Nun, mit dreißig, kann er seinen Traum leben. Mößner hat geerbt, 40 000 Euro. Mancher würde sich für diese Summe eine C-Klasse kaufen und damit in der Uniformität der silbergrauen Limousinen untergehen. Mößner verachtet industrielle Massenware: „Den aktuellen Serienfahrzeugen fehlt das Herz und die Seele.“ Schon früh fiel Florian Mößner als Straßenrebell auf. Nach der neunten Klasse schmiss er die Waldorfschule. Statt sich weiterhin schöngeistiges Gerede anzuhören, wollte er sich die Finger ölig machen. Er heuerte bei der Feuerbacher Shell-Tankstelle als Azubi an und schraubte sich bis zur Volljährigkeit einen VW Käfer zusammen. Der ging wie eine Kanonenkugel ab, 200 PS katapultierten den Kleinwagen in 4,7 Sekunden von null auf hundert. Zweimal konfiszierte die Polizei den Rennkäfer, beide Male mussten die Beamten den Wagen mit einer kleinlauten Entschuldigung wieder rausrücken. Was Mößner anpackt, ist TÜV-konform, auch wenn es nicht immer danach aussieht.
Autor: Frank Buchmeier und Robin Szuttor | Stuttgarter Zeitung
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Schrauben unterm Totenkopf
Stuttgarter Zeitung vom 05.09.2007
In Winnenden restauriert der Traumwagen- Fachmann "alles, was älter ist als 30 Jahre".
Winnenden - "Unbefugten ist der Zutritt verboten", verkündet ein Schild am Eingang zum ehemaligen Kesselhaus der Alten Ziegelei. Durch das offenstehende Tor fällt der Blick auf ein riesiges, apokalyptisch wirkendes Gemälde an der gegenüberliegenden Wand. Und als wollte er das Klischee vervollständigen, erhebt sich ein riesiger Hund, um den Neuankömmling zu begutachten.
Das Eingangs-Szenario ist alles, was an diesem Tag klischeehaft wirken soll. Spätestens, wenn Florian Mößner einen mit kräftigem Händedruck willkommen heißt, sich der Hund als ebenso friedliches wie sympathisches Haustier des Nachbarn entpuppt und man am Schild vorbei in die kathedralenartige Halle eintritt, nimmt einen der Charme dieses ganz besonderen Ortes gefangen.
Autor: Stephan Germann | Stuttgarter Zeitung
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Die Veröffentlichung der Artikel und Videos erfolgt jeweils mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Redaktion.





































